Jede Menge klasse Neuentdeckungen!

by

Nachdem ja letztes mal einige große Namen bei den Rezis dabeigewesen sind, kommen heute mal lauter neue Bands dran – und die sind alle durchweg richtig gut, um’s mal vorweg zu nehmen…

1. Colt Silvers – Red Panda: Den Anfang machen die Colt Silvers (nein – nicht Seavers ;-)) aus Frankreich mit ihrem Album Red Panda. Das Album ist extrem abwechslungsreich, so dass ich gar nicht wirklich sagen kann, was das für eine Musikrichtung ist. Erinnert mich stellenweise an Datarock, oftmals an Hard-Fi, dann mal wieder ein bisschen an Twin Shadow in freundlich. Auffällig sind die durchgehend ohrwurmigen Melodien und die auf die Tanzfläche zerrenden Sounds. Das groovt mal, dann rockt’s, dann wird’s wieder etwas elektronischer – da ist wirklich jeder Song ein Hit. Ich bin völlig begeistert. Ganz großer Top-5 Kandidat für meine Jahrescharts.

2. This Is Head – The Album ID: Nächste Neuentdeckung sind This Is Head. Mal wieder Schweden, was ja fast schon eine Garantie für gute Mucke ist. Und das bewahrheitet sich auch diesmal wieder. Ähnlich abwechslungsreich und mit hoher Hitdichte ausgestattet, wie die Colt Silvers, startet das Album etwas sperrig mit dem shoe-gazigem „Staring Lenses“. Danach geht’s eigentlich erst richtig los. Klingt stellenweise britisch (bisschen Manchaster-Rave), nette Bass-Läufe, sphährische Keys – coole Übergänge in den Songs. Das ist nicht ganz so radiotauglich wie die Colts, aber nicht minder packend. Absolut geniales Album mit einer ganz eigenen Atmosphäre und lauter Hits! Hier ein offizielles Video. Hätte lieber den Song „If I“ oder „Castaway“ gepostet. Hab ich aber nicht gefunden…

3. Notion Sound Collective – Until You Like The Blue: Nächste Band, diesmal aus Deutschland und nicht minder klasse. Die Jungs von Notion Sound Collective sind allerdings eher gitarrenorientiert (zumindest teilweise) im Vergleich zu den beiden vorgenannten Bands. Wobei der Start im Alternative-Grunge-Stil eher ein wenig irreführend ist, denn so straight, wie sich das auf dem Opener anhört, wird’s dann doch nicht. Das zeigt schon Song Nummer 2, wo harte Elektronik-Bässe den Beat vorgeben. Noch seltsamer geht’s weiter, mit einem Song, der in einer seltsamen- ja was ist das eigentlich für eine Sprache? Isländisch? – Sprache vorgetragen wird zu fast schon Deephouse-Beats. Man merkt schon – auch hier viel Abwechslung in hoher Qualität. Es wird nie langweilig und es wird auch oft experimentiert, aber ohne abzudrehen. Manchmal erinnert mich das ein wenig an Archive. Richtig gut! Hier mal 2 Beispiele – allerdings von Songs, die jetzt nicht so viel Gitarre am Start haben…

4. Bosnian Rainbows – Bosnian Rainbows: Zu guter Letzt noch eine Band, wo zumindest ein Teil bekannt ist – nämlich Mars Volta Nase Omar Rodríguez-López. Jetzt könnte man direkt befürchten, dass das wieder mal so ein abgedrehtes Experimental-Gegniedel ist – ist es aber nicht. Das Album ist für Omar-Verhältnisse absolut zugänglich und fast schon „normal“. Als erstes fällt mal auf, dass hier eine Frau singt, die mich gesanglich manchmal an Kate Bush erinnert. Dann gibt’s tatsächlich Melodien und Songstrukturen. 😉 Klar ist das immer noch nicht wirklich für’s Radio geeignet. Muss es aber auch nicht. Auf jeden Fall ein interessantes Album, auch wenn es für mich nicht mit den 3 anderen hier genannten mithalten kann. Einfach mal reinhören…

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: